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Die Formel-3-Vereinigung e.V. (F3V)

Die Formel 3 steht in Deutschland für wichtige Werte: kalkulierbar, ehrlich, beständig und fair sind Attribute, die die Formel-3-Vereinigung (F3V) schätzt und lebt. So definiert die Satzung bereits seit dem 29. November 1975: „Der eingetragene Verein F3V ist ein Zusammenschluss von Fahrern, Konstrukteuren und Bewerbern der Formel 3 sowie von Industrie, Renndiensten und sonstigen Interessenten, die an der Förderung des Formel-3-Sports interessiert sind.“

Seit ihrer Gründung hat die Formel-3-Vereinigung ihren Sitz in Bitburg. Von 1975 bis einschließlich 2002 organisierte man die Int. Deutsche Formel-3-Meisterschaft, in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) der die Meisterschaft ausschrieb. 2003 startete die F3V mit dem Formel-3-Cup. Dieser ist im Gegensatz zur international ausgerichteten Formel-3-Euroserie, ausschließlich national angelegt und soll – wie es die Satzung vorgibt - dem deutschen Formel-3-Sport dienen.

Durch Weitblick, Besonnenheit und Erfahrung sowie Kontinuität der Formel-3-Vereinigung wuchs in Deutschland diese neue Rennserie mit dem aktuellen Namen ATS Formel-3-Cup. Jährlich steigende Starterfelder, Rennen auf sportlich höchstem Niveau, starkes Medieninteresse, die Präsenz bei Großveranstaltungen und die Kooperation mit dem ADAC garantieren dem ATS Formel-3-Cup eine positive Zukunft.

Den Teams und allen Beteiligten größtmögliche Planungssicherheit zu geben, ist eines der wichtigen Ziele der Formel 3 in Deutschland. So arbeitet der aktuelle Vorstand bereits seit vielen Jahren in gleicher Besetzung. Die fünf Vorstandsmitglieder werden alle zwei Jahre von der Mitgliederversammlung in geheimer Wahl bestimmt.

An der Spitze steht mit Detlef Kramp ein Mann mit jahrzehntelanger Motorsport-Erfahrung. Der Kölner engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich im Motorsport, sei es als int. Rennleiter oder als Motorsport-Referent des Automobilclubs ACV. Beruflich war Detlef Kramp unter anderem auch als Generalsekretär des DMSB tätig.

Beeindruckend ist die Jahreszahl, die hinter der ersten Wahl des Vorstandsmitgliedes Bertram Schäfer steht: 1975. Damit gehört der Bitburger dem Vorstand der Formel-3-Vereinigung seit ihrer Gründung ununterbrochen an. Als stellvertretender Präsident und als Organisationsleiter ist Schäfer tätig. Als zweimaligen Deutscher Formel-3-Meister und erfolgreicher Teamchef weiß er sämtliche Situationen optimal einzuschätzen.

Alfred Lohr ist seit 2003 als Vorstandsmitglied für die Finanzen verantwortlich. Die Faszination des Formel-3-Sports ließ ihn nicht mehr los, seitdem seine Tochter Ellen in der Deutschen Formel-3-Meisterschaft eine ihrer wichtigsten Karrierestufen durchlebte. „Wer in der Formel 3 schnell ist, ist überall schnell“, lautet das knappe aber treffende Urteil des Mönchengladbachers.

Frits van Amersfoort vertritt im Vorstand die Seite der Teamchefs. Mehrmals konnte der Niederländer mit seinem Team den Titel in der deutschen Formel 3 feiern. Besonnen und eher zurückhaltend tritt Van Amersfoort auf, aber immer am Puls der Zeit. So legt Van Amersfoort großen Wert darauf, dass die Teams die wichtigsten Bauteile im teamorientierten Formel-3-Sport sind.

1997 wurde Peter Dahlmanns erstmals von der Mitgliederversammlung in den Vorstand gewählt. Der Kölner ist nicht nur für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich, sondern er kümmert sich dank seiner vielfältigen Kontakte auch um das Seriensponsoring. Für Dahlmanns, der auch als Streckensprecher fungiert, ist die Formel 3 zur zentralen Tätigkeit geworden.