ATS Formel-3-Cup: Fast alle Cockpits besetzt
(05.02.2010) Mehr als zwei Monate vor dem Saisonstart des ATS Formel-3-Cup 2010, zeichnet sich ein beeindruckendes Starterfeld ab. Wenn am zweiten April-Wochenende (09. bis 11. April) die ersten beiden von 18 Rennen absolviert werden, stehen wohl mehr als 25 Fahrzeuge am Start. Damit präsentiert sich der ATS Formel-3-Cup als eine der am stärksten besetzten Formel-Rennserien.
So setzt sich der aufsteigende Trend auch 2010 in der schnellsten deutschen Formel-Rennserie fort. Im Rahmen der ADAC Masters Weekends werden 14 der 18 Saisonläufe ausgetragen. Je zwei Rennen absolviert die seit 35 Jahren in Deutschland ausgetragene Formel 3 im Rahmen des Truck Grand Prix auf dem Nürburgring und beim Rizla Race Day in Assen. Mit der Deutschen Post konnte ein weltbekannter und wichtiger Sponsor für den ATS Formel-3-Cup gewonnen werden und mit neuen Teams und hoffungsvollen Fahrern wird sich die Serie noch interessanter gestalten.
Schon jetzt sind 21 Cockpits besetzt. Beispielsweise beim Meisterteam Van Amersfoort Racing. Dort tritt unter anderem der Österreicher Willi Steindl und der Rookie Daniel Abt aus Kempten im Allgäu an. Performance Racing, das renommierte Team aus England, vermeldet die Verpflichtung von Alon Day. Mit dem Israeli kommt eine neue Fahrernation in den ATS Formel-3-Cup.
Jo Zeller Racing tritt als erfolgreichstes Schweizer Formel-3-Team mit Teamchef-Sohn Sandro Zeller an. Beim neu formierten Team Brandl Motorsport ist Markus Pommer, der Vorjahresdritte, bereits unter Vertrag. Pommer zählt damit zum engsten Favoritenkreis. Mit einem sehr starken Aufgebot stürmt die Motopark Academy aus Oschersleben in die schnellste deutsche Formel-3-Rennserie. Teamchef Timo Rumpfkeil setzt auf internationale Piloten, auf Kevin Magnussen (Dänemark), Luis Derani (Brasilien), Jimmy Eriksson (Schweden) und Rene Binder aus Österreich.
Während die Formel-3-Vereinigung in der zentralen Wertung mit mehr als 20 Fahrzeugen rechnet, werden in der ATS Formel-3-Trophy rund fünf Piloten an den Start gehen. Auf alle wartet ein prall gefüllter Preisgeldtopf. Satte 140.000 Euro kommen zur Ausschüttung. Auf den Champion wartet ein bärenstarker VW Scirocco in äußerst sportlicher Ausstattung.









