Alon Day - Ein Israeli im ATS Formel-3-Cup
(08.01.2010) Einmal mehr macht der ATS Formel-3-Cup positive Schlagzeilen: mit dem jungen Piloten Alon Day ist 2010 eine weitere Fahrernation in der schnellsten deutschen Formel-Rennserie vertreten. Alon Day stammt aus Israel und tritt als amtierender Champion der Formel Renault Asien an. Der 18-Jährige wird sein Formel-3-Debüt im Dallara-Volkswagen des Teams Performance Racing feiern.
„Wir freuen uns über die Verpflichtung eines aufstrebenden Fahrers“, so Performance Teamchef Bobby Issazadhe. „Wir kennen Alon Day durch unsere guten Kontakte zum asiatischen Formel-Rennsport. Zudem hat er uns bei einem Test in Valencia im Dezember überzeugt. Er hat Speed und Zukunft.“
Alon Day wurde am 04. November 1991 geboren. Der Israeli besitzt zudem einen französischen Pass. Nach dem Kartsport stieg er erst im vergangenen Jahr in den Formel-Rennsport auf. In der Formel Renault Asien dominierte er von Anfang an. Vier Siege, vier Pole-Positions und fünf schnellste Rennrunden sprachen auf seinem Weg zum Titel eine eindeutige Sprache. In zwölf Rennen belegte Day elf Mal einen Podestplatz.
Jetzt fühlt er sich fit für den nächsten Schritt, obwohl er diesen nicht unterschätzt: „Den ATS Formel-3-Cup und überhaupt den Motorsport in Europa gehe ich mit Respekt an. Wohl alle erfolgreichen Formel-1-Piloten sind in der Formel 3 gefahren, jetzt bin ich dort angekommen. Ich fühle mich bei Performance Racing sehr wohl, da ich dort ein professionelles Team vorfinde, bei dem ich viel lernen kann.“
Dass auf Alon Day in seinem erst zweiten Jahr im Formel-Rennsport große Aufgaben zukommen werden, weiß auch Bobby Issazadhe: „Wir müssen behutsam mit ihm umgehen und nicht zu viel Druck aufbauen. Ich bin überzeugt von seinem Talent und es liegt an uns, dies jetzt zu formen und herauszustellen. Damit können wir unseren faszinierenden Sport auch in Israel bekannt machen.“
Dem Neuzugang aus Israel mangelt es nicht am nötigen Selbstvertrauen: „Ich lerne schnell und ich bin gewillt, den Ratschlägen des Teams zu folgen. Die erste Formel-3-Saison wird bestimmt hart, doch ich möchte alle stolz machen, die an mich glauben.“









