Alle Meldungen auflisten Sendetermine im TV Tabellenstand 2010 Akkreditierung 2010 Impressum











31. August 2010 – Abschlussfeier beim Finale

Der ATS Formel-3-Cup feiert den Saisonabschluss 2010 am Sonntag, 03. Oktober in Oschersleben. Die Jockel Klein Halle des Hotel Motorsport Arena wird dann zum Treffpunkt von Sponsoren, Partnern, Offiziellen, Fahrern und Teams.

+++

30. August 2010 – Brutschin der Champion

Riccardo Brutschin hat sich vorzeitig den Titel in der ATS Formel-3-Trophy 2010 gesichert. Auch im 15. und 16. Lauf baute der 18-Jährige sein Punktekonto mit zwei weiteren Siegen aus. Mit 142 Zählern führt der Waiblinger nun uneinholbar vor dem Russen Alexey Karchev (106 Punkte). Beim Finale in Oschersleben werden am 02. und 03. Oktober noch maximal 20 Punkte vergeben.

+++

27. August 2010 - Bachler wieder oben auf

Klaus Bachler, der bei den Vorsaisontests einen heftigen Unfall hatte, kehrt in einen Formel-3-Boliden zurück. Er wird bei URD Rennsport zwei Testtage absolvieren. In den vergangenen Wochen hat sich stark auf seine Fitness konzentriert und auch schon wieder im Kart gesessen. „Beim Kartfahren hatte ich überhaupt keine Probleme“, erzählt Bachler. „Daher bin ich guter Dinge, dass dies auch mit dem Formel-3 so sein wird. Aber ich lasse alles auf mich zukommen, bin jetzt nur einmal froh, dass ich überhaupt diese Chance bekomme.“

+++

20. August 2010 – Titelgewinn für Thomas Rössler

Der aus dem ATS Formel-3-Cup bekannte Teamchef Thomas Rössler (Fulda) hat sich vorzeitig den diesjährigen Fahrertitel ‚Deutscher Bergpokalsieger für Rennsportfahrzeuge‘ gesichert. Beim Hauensteiner Bergrennen fiel bereits die Entscheidung für Thomas Rössler, der einen Dallara F307 Opel pilotierte.

+++

12. August 2010 – Abt bei der Post Speed Academy wieder vorn

Daniel Abt hat auch den zweiten von vier Wertungszeiträumen der Deutsche Post Speed Academy für sich entscheiden können. Der 17-Jährige aus dem ATS Formel-3-Cup lag knapp vor dem GT-Piloten Christopher Mies. Damit konnte Daniel Abt bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr die 25.000 Euro Fördersumme kassieren. Auch im SONAX Rookie-Pokal, der im Rahmen des ATS Formel-3-Cup ausgetragen wird, liegt der Allgäuer vorn.

+++

Für den Inhalt dieser Seite ist eine neuere Version von Adobe Flash Player erforderlich.

Adobe Flash Player herunterladen

















Vanthoor wahrt seine Chance

Vanthoor fuhr auf Platz fünf

(21.11.2009) In Macau nähert man sich dem Höhepunkt der Veranstaltung: dem 56. Macau Grand Prix. Am morgigen Sonntag entscheidet sich, welcher der weltbesten Formel-3-Piloten seine Saison mit dem prestigeträchtigsten aller Formel-3-Siege krönen wird. Laurens Vanthoor hat zwar nicht beste, aber dennoch gute Chancen dazu.

Nachdem der Champion des ATS Formel-3-Cup während aller Trainings und Qualifyings im Spitzenfeld der 31 Starter zu finden war, bestätigte der 18-jährige Begier diese Leistung auch im Qualifikationsrennen. Aus der sechsten Startposition ins Rennen gestartet, wurde Vanthoor als Fünfter im Dallara-Volkswagen des französischen Teams Signature abgewinkt. Vor allem im zweiten Qualifying hatte Vanthoor Pech gehabt: „Ich war gerade auf frischen Reifen unterwegs, da gab es schon wieder eine Rotphase. Eine einzige schnelle Runde musste genügen, in der ich auch noch einen kleinen Fehler hatte. In jeder anderen Meisterschaft wäre ich noch auf Platz zwei gekommen, hier bedeutete dieser kleine Fehler gleich Startplatz sechs - nicht optimal für das Qualifikationsrennen.“

Dieses über 10 Runden dauernde Rennen, aus dem sich die eigentliche Startaufstellung für den Grand Prix ergibt, musste schon in der ersten Runde mit dem Safety-Car unerbrochen werden: der Amerikaner Jake Rosenzweig Dallara-Mercedes) war in der schnellen Mandarin-Kurve eingeschlagen. Während Vanthoor seinen sechsten Platz beim Start behaupten konnte machte Stef Dusseldorp mächtig Boden gut. Der Vizechampion des ATS Formel-3-Cup schob sich schon in der ersten Runde vom 25. Startplatz auf Platz 19.

Ganz vorne hielt der Pole-Sitter alles in der Hand. Marcus Ericsson führte im Tom’s-Toyota vor Jean-Karl Vernay und Edoardo Mortara (beide Dallara-Volkswagen). Da war der Meister der Formel-3-Euroserie schon beim Boxenstop. Jules Bianchi hatte die Front seines Dallara-Mercedes beim Zweikampf mit Edoardo Mortara beschädigte. Nach drei langsamen Runden wurde das Rennen zum vierten Umlauf wieder freigegeben. Dies war die Chance für Jean-Karl Vernay. Der Franzose holte sich die Führung mit einem harten Bremsmanöver in der berüchtigten Lisboa-Kurve und baute sofort seinen Vorsprung auf gut drei Wagenlängen aus. Auch Laurens Vanthoor nutzte den Re-Start um sich auf Platz fünf zu schieben. Damit lagen drei Volkswagen-Piloten (Vernay, Mortara und Vanthoor) auf den ersten fünf Plätzen - dazwischen lediglich Ericsson (Toyota) und Vatteri Bottas (Mercedes).

In der siebten Runde zerstörte der Macau-Rentner Michael Ho, der als 41-Jährger zum zehnten Mal antritt, seinen Dallara-Mercedes auf dem drittletzten Platz liegend. Die folgende zweite Safety-Car-Phase dauerte gut zwei Runden und beendete das ansonsten ereignisarme Rennen. Mit dem Sieg im Qualifikationsrennen und der gezeigten Überlegenheit dürfte der Franzose Jean-Karl Vernay im 56. Macau Grand Prix nur schwer zu schlagen sein, zumal er auch den Worten von Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen folgen will. „Er hatte gesagt, wenn du nach Macau willst, musst du auch gewinnen. Das habe ich heute getan. Gerade hat er allerdings gesagt, wenn ich nächstes Jahr zurückkommen will, muss ich auch morgen gewinnen. Also habe ich doch gar keine andere Möglichkeit“, zeigt Vernay sich entschlossen.

Der Schwede Marcus Ericsson hat auf Startplatz zwei die besten Chancen, ihm in die Suppe zu spuken. Vom dritten Platz wird der Italiener Edoardo Mortara angreifen, während der Finne Valtteri Bottas den vierten Startplatz einnehmen wird. Mit Startplatz fünf erzielte Laurens Vanthoor eine weiterte Verbesserung seiner Chancen. Dabei erfuhr der 18-Jährige dass im Spielerparadies Macau Glück und Pech sehr eng vereint sind. „In der sechsten Runde habe ich leicht die Mauer berührt und mir die Rad-Aufhängung verbogen. So war ich froh, dass das Rennen hinter dem Safety-Car beendet wurde. Ich muss mich wohl beim Chinesen Michael Ho für dessen Unfall bedanken“, gab der Belgier zu.

Stef Dusseldorp (DallaraMercedes) macht die Erfahrung, dass man in Macau schon mit einer Zielankunft viel gewinnen kann. Der 20-Jährige kam als 17. ins Ziel und konnte damit acht Plätze gutmachen. „Ich will zufrieden sein. Aber auf den Geraden fehlt noch eine Menge. Im kurvigen Teil der Strecke ist mein Auto konkurrenzfähig, doch wenn es geradeaus geht, sind die anderen schneller“, kommentierte Dusseldorp sein erstes Macau-Rennen.

  Drucken