Dusseldorp zittert sich zum Vizetitel
(20.09.2009) Der Niederländer Stef Dusseldorp (Dallara F307 Volkswagen) gestaltete den Kampf um den Vizetitel im ATS Formel-3-Cup auf dem Sachsenring unfreiwillig spannend. Eigentlich sah alles nach einer sicheren Sache für ihn aus: er startete von Rang vier, während sein Konkurrent Rafael Suzuki (Dallara F307 OPC-Challenge) ganz hinten stand. Doch der Van-Amersfoort-Pilot zeigte Nerven und blieb am Start stehen. Plötzlich war er es, der am Ende des Feldes lag. Doch er startete zu einer grandiosen Aufholjagd und kam als Sechster ins Ziel. Suzuki kam nicht über den zehnten Rang hinaus - der Vizetitel war Dusseldorp sicher. Auf dem Weg nach vorne hatte der 19-Jährige sogar noch seine Konkurrenten in der Rookie-Wertung Nico Monien und Markus Pommer (beide Dallara F307 Mercedes) hinter sich gelassen. Dort führt er jetzt mit 19 Punkten auf Pommer, bei noch 20 zu vergebenen Zählern.
An der Spitze selbst zeigte sich das alt bekannte Bild: Laurens Vanthoor ging von der Pole-Position aus in Führung und begann sofort einen Abstand zu seinen Verfolgern Peter Elkmann und Tom Dillmann (alle Dallara F307 Volkswagen) herauszufahren. Die beiden lieferten sich einen rundenlangen Kampf um den zweiten Rang. Doch Elkmann machte keine Fehler und so hatte der Franzose keine Chance zu attackieren. Vanthoor gewann nach 24 Runden mit einem Vorsprung von fast zehn Sekunden.
Dusseldorp hatte auf seinem Weg nach vorne sogar noch seine Konkurrenten in der Rookie-Wertung Nico Monien und Markus Pommer (beide Dallara F307 Mercedes) hinter sich gelassen. Dort führt er jetzt mit 19 Punkten auf Pommer, bei noch 20 zu vergebenen Zählern. Die beiden Deutschen haben am letzten Rennwochenende des ATS Formel-3-Cup in Oschersleben sogar noch Chancen auf den dritten Platz in der Meisterschaft. Ihnen fehlen neun bzw. zwölf Punkte auf den drittplatzierten Suzuki.
Laurens Vanthoor: Das war ein tolles Rennen - so wie ich es gerne habe. Der Start war zwar nicht so gut und deswegen waren die ersten Runden etwas schwieriger. Dann konnte ich mich wieder absetzen. Bis ich kurz vor Schluss auf drei zu überrundende Fahrer aufgelaufen bin. Da habe ich mich lieber etwas zurückgehalten.
Peter Elkmann: Ich hatte einen guten Start und wäre beinahe noch an Laurens vorbeigekommen, aber der hat zu stark geblockt. Ihm konnte ich im Anschluss nicht folgen und bekam stattdessen Druck von Tom. Ich habe dann versucht, keinen Fehler zu machen und ein konstantes Rennen zu fahren. Mal wieder im Cup zu fahren, hat mir viel Spaß gemacht.
Tom Dillmann: Das Rennen habe ich schon am Start verloren. Der war nicht so gut und so lag ich hinter Elkmann. In den schnellen Kurven ist es nicht einfach gewesen ihm zu folgen. Ich bin mit dem Ergebnis nicht unzufrieden. Ich bin schließlich in vier Rennen vier Mal auf dem Podium gelandet.
Stef Dusseldorp: Mein Start war richtig schlecht und plötzlich lag ich ganz hinten. Aber ich war viel schneller als meine Konkurrenten und konnte mich somit nach vorne kämpfen. Jetzt freue ich mich riesig über den Vizetitel und auch in der Rookie-Wertung sieht es nicht schlecht aus.









