Vanthoor erobert Pole zurück
(19.09.2009) Der Belgier Laurens Vanthoor (Dallara F307 Volkswagen) kann wieder lachen. Der Van-Amersfoort-Pilot sicherte sich mit 1:13.349 Minuten die Pole-Position für den 16. Lauf des ATS Formel-3-Cup auf dem Sachsenring. Gestern zeigte sich der 18-Jährige über seinen zweiten Startplatz ziemlich enttäuscht. Doch neben ihm in der Startaufstellung lauert ein zweiter sehr ehrgeiziger Pilot: der Franzose Tom Dillmann (Dallara F307 Mercedes) war nur 0,135 Sekunden langsamer. Rang drei sicherte sich mit Peter Elkmann (Dallara F307 Volkswagen) ein Rückkehrer in den Formel-3-Cup. Er holte sich 2005 den Meistertitel und geht hier für Performance Racing an den Start.
Stef Dusseldorp (Dallara F307 Volkswagen) brachte sich mit dem vierten Rang erneut in eine gute Ausgangsposition für den Kampf um den Vizetitel. Die dritte Startreihe belegen die beiden Piloten von HS Technik: der Brite Joey Foster und der Lette Harald Schlegelmilch (beide Dallara F307 Mercedes). Hinter ihnen platzierten sich Nico Monien und Markus Pommer (beide Dallara F307 Mercedes) aus dem Team Zettl Sportsline. Die beiden Deutschen werden alles geben, um weiter nach vorne zu kommen. Schließlich kämpfen sie mit Dusseldorp um den Gesamtsieg in der Rookie-Wertung.
Die Rennleitung war nach dem zweiten Qualifying erneut beschäftigt. Der Chinese Adderly Fong (Dallara F307 Volkswagen) und der Brasilianer Rafael Suzuki (Dallara F307 OPC-Challenge) fuhren zu schnell unter Gelb und werden deswegen in der Startaufstellung um fünf Plätze zurückversetzt. Fong rutscht vom elften auf den 16. Startrang, Suzuki muss auch im zweiten Rennen vom Ende des Feldes starten.
Laurens Vanthoor: Der Wagen hat sich heute besser angefühlt. Zudem habe ich seit gestern auch an meinem Fahrstil gearbeitet. Im Zeittraining habe ich drei freie Runden erwischt, die ich nutzen konnte. Auf dem Sachsenring wird man von Runde zu Runde schneller. Deswegen habe ich auch gegen Ende versucht eine freie Runde zu finden. Das hat leider nicht funktioniert. Trotzdem hat es für die Pole gereicht.
Tom Dillmann: Ich bin schon etwas enttäuscht. In meiner schnellsten Runde ist mir in der letzten Kurve ein Fehler unterlaufen und der hat mich auf jeden Fall drei Zehntel gekostet. Aber Platz zwei ist noch okay. Mit einem guten Start kann ich das Rennen immer noch gewinnen.
Peter Elkmann: Das Qualifying war ganz okay. In meiner wichtigsten Runde hatte ich leider Verkehr. In diesem Moment wäre alles optimal gewesen. Aber ich bin mit meinem dritten Platz auch nicht unzufrieden. Immerhin bin ich hier vier Jahre nicht am Start gewesen. Jetzt freue ich mich auf die Rennen.









